Richtlinie Regionales Wachstum

Die neue Richtlinie zur „Förderung von Investitionen kleiner Unternehmen in strukturschwachen Räumen“ (Richtlinie Regionales Wachstum) könnte man als Neuauflage eines vor 10 Jahren aufgelegten Förderprogramms bezeichnen – damals häufig „GRW light“ genannt.

Gefördert werden kleine Unternehmen (entsprechend KMU-Kriterien) des produzierenden Gewerbes, des Handwerks, des Einzelhandels, der Beherbergung und Gastronomie, des Dienstleistungsbereiches, der freien Berufe, insbesondere technische und naturwissenschaftliche Berufe, Informations- und Kommunikationsberufe, sowie der Kultur- und Kreativwirtschaft mit überwiegend regionalem Absatz. Damit richtet sich das Programm an die kleinen Unternehmen, die nach der GRW-Richtlinie nicht förderfähig sind.

Förderfähig sind Betriebsstätten auf dem Gebiet des Freistaates Sachsen, aber nur außerhalb der Städte Dresden, Leipzig und Chemnitz. Gefördert wird die Anschaffung neuer Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens sowie immaterieller Wirtschaftsgüter, wobei bestimmte Bedingungen einzuhalten sind.

Der Zuschuss wird in einer Höhe von 30 % der förderfähigen Kosten gewährt, im Landkreis Görlitz 40 %. Bei Unternehmensnachfolgen ist sogar eine Subventionsobergrenze von 50 % möglich.

Das Mindest-Investitionsvolumen beträgt 20 TE, die Vorhabendauer maximal 24 Monate. Der Investitionszuschuss wird bis zu einer Höhe von 200 T€ gewährt.

Die Förderbedingungen sind – wie immer – stringent zu beachten. Die Vorbereitung der Investitionsvorhaben und der Antragsstellung sollte deshalb mit besonderer Sorgfalt und Fachkenntnis erfolgen. Wir unterstützen Sie gern.

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