Neue GRW-Richtlinie veröffentlicht

Mitte September veröffentlichte das SMWA (Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr) die neue Richtlinie für den Investitionszuschuss auf Grundlage des GRW-Programms. Das Förderprinzip und die grundlegende Ausgestaltung lehnen sich an die bisherigen GRW-Richtlinien an. Allerdings sind die Fördersätze reduziert worden. Außerdem gibt es eine Differenzierung nach Regionen und zusätzlich Bedingungen bei einzelnen Vorhabensarten.

Die Förderrichtlinie gilt bis Ende des Jahres 2020, wobei ab 2018 in einigen Regionen die Fördersätze weiter reduziert werden. Nach wie vor werden nur Vorhaben gefördert, bei denen neue Dauerarbeitsplätze geschaffen werden. Außerdem sind nur maximal fünf Investitionen innerhalb von 10 Jahren förderfähig. Ausnahmen betreffen besonders bedeutsame Erweiterungen.

Als Fazit ist festzustellen, dass Investitionsvorhaben gerade für kleine und mittlere Unternehmen weiterhin lukrativ gefördert werden. Die Förderbedingungen sind jedoch komplizierter geworden. Die Vorbereitung der Investitionsvorhaben und der Antragsstellung sollte deshalb mit besonderer Sorgfalt und Fachkenntnis erfolgen.