Änderungen gegenüber den Vorjahren betreffen vor allem die Fördervoraussetzungen (insbesondere Schaffung von Arbeitsplätzen), die Höhe der Förderung bei abschmelzender Investitionszulage sowie die Reduzierung der Subventionsobergrenzen für die sogenannte Phasing-out-Region (ehemaliger Regierungsbezirk Leipzig), das Mindestinvestitionsvolumen, die Begrenzung der Anzahl von Förderungen für ein Unternehmen und die Antrags- und Abrufmodalitäten.

Von besonderer Bedeutung ist, dass die von Jahr zu Jahr sinkende Investitionszulage nur bei Errichtungsinvestitionen und bedeutsamen Erweiterungen durch einen entsprechend höheren Investitionszuschuss ausgeglichen wird, ansonsten die Lücke durch die Unternehmen zu schließen ist. Unternehmen mit einem überdurchschnittlichen F/E-Anteil kommen ebenfalls in den Genuss der Förderung mit maximaler Subventionswertobergrenze.

Für den Bereich der Tourismuswirtschaft gelten ergänzende Regelungen. Wesentlich ist, dass nur noch Vorhaben in Betriebsstätten der gehobenen Kategorien gefördert werden.

Ergänzt wird der GRW-Investitionszuschuss durch GRW-Darlehen mit Nachrangcharakter.

Die Förderrichtlinie wird grundsätzlich auf alle Anträge angewendet, die nach dem 1. Mai 2011 bewilligt werden, auch wenn Antragstellung und genehmigter Vorhabensbeginn vor diesem Datum liegen. Die Richtlinie und vor allem die Verwaltungspraxis beinhalten weitere teilweise schwer zu interpretierende Nebenbestimmungen, deren Nichtbeachtung zu einem Förderausschluss führen kann.

Bitte nutzen Sie unsere Erfahrungen, wenn Sie eine Investition planen. Gern unterstützen wir Sie bei Ihren Investitionsvorbereitungen und begleiten Sie bei Antragstellung und Fördermittelabruf sowie -abrechnung.

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